Jubiläumsausgabe 30 Jahre Posthorn-Klänge

posthorn-alt

Jubiläumsausgabe
zum 30jährigen Bestehen
des Informationsblatts des Seniorenbeirats
der früheren Direktionen
Postdienst und Telekom Münster

(Unter dem Motto: Wer sagt es mir, was doch im Schalle des Posthorns, in dem muth’gen Knalle der Peitsche für ein Zauber liegt ,erschien bereits 1648 nach 30 Jahren Krieg erstmals eine Ausgabe der „Posthorn-Klänge“ – gefunden im „Poststammbuch“ von 1875 -.)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wenn unsere Informationsschrift „Posthorn-Klänge“, die im September 1976 erstmals aufgelegt wurde, heute nicht mit der gewohnten Titelseite erscheint, wollen wir daran erinnern, dass sie bereits 2 Vorläufer mit diesem Titel hatte, nämlich die
Posthorn-Klänge des Münsterschen Postillions von 1648 und die
Posthorn-Klänge aus der Heimat – Heimatgrüße an die Berufskameraden des Reichspostdirektionsbezirks Münster (Westf.) aus den Kriegsjahren 1940 – 1944.

Im nachfolgenden hat Heinz Neumann, der ihnen von seinen historischen Beiträgen in den Postgeschichtsblättern für den OPD-Bezirk Münster bekannt ist, die Entwicklung der Seniorenbetreuung bei den früheren Direktionen Postdienst und Telekom in Münster und der Posthorn-Klänge in den 30 Jahren ihres Bestehens ausführlich dargestellt. Dafür danken wir ihm recht herzlich.
30 Jahre
„Posthorn-Klänge“
Seniorenbeirat der früheren P- und T-Direktionen in Münster

Senioren-Informationen und -Aktivitäten
Im September 1973 traf das BPM eine vorläufige Regelung, wonach unter der Regie der früheren Beschäftigungsämter und OPDn Maßnahmen der Altenbetreung für die ehemaligen Mitarbeiter sowie deren Angehörige oder Hinterbliebenen durchgeführt werden konnten, die diesen das Gefühl der Verbundenheit mit der DBP vermitteln sollten. Diese Aufgaben sind mit Inkrafttreten einer neuen Satzung am 05. März 1976 der Stiftung Postwaisenhort zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben übertragen worden. Gleichzeitig erhielt die Stiftung den Namen Betreuungswerk der Deutschen Bundespost. Bei der Durchführung der Altenbetreuung wurde das Betreuungswerk von den örtlichen Dienststellen der DBP unterstützt. Während die finanziellen Mittel für die Waisenbetreuung fast ausschließlich aus freiwilligen Spenden des Postpersonals stammten, gewährte die DBP dem Betreuungswerk für Zwecke der Seniorenbetreuung einen angemessenen jährlichen Zuschuß und bestritt im übrigen die durch die Geschäftsführung entstehenden notwendigen Aufwendungen.
Organisatorisch bestand seit 1951 bei jeder OPD eine Bezirksverwaltung der Stiftung Postwaisenhort und beim Sozialamt der DBP in Stuttgart deren Hauptsitz. Stand bei der Waisenbetreuung seit jeher die materielle Hilfe im Vordergrund, so ist seit 1976 bei den Senioren die „Festigung der Beziehung untereinander und die Verbundenheit mit den früheren Arbeitsstätten“ ein erklärtes Ziel auch der seit der Privatisierung mittlerweile in betrieblicher Selbstverwaltung als Betreuungswerk arbeitenden Stiftung.
Mit Wirkung vom 2. April 1998 haben sich das Emblem des Betreuungswerks und auch die Satzung und Richtlinien für die Waisen- und Seniorenbetreuung geändert. Auch die Bezirksverwaltung Münster fiel mit Ablauf des 31.01.1999 weg und die Sozialbetreuung der drei DBP-Nachfolge-Unternehmen wurde in der Satzung ausdrücklich nicht mehr als federführend herausgestellt, womit die Seniorenbeiräte auf deren Mit- bzw. unmittelbare Zusammenarbeit verzichten mußten und allein auf ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter angewiesen sind. Damit ist die gemeinsame Seniorenbetreuung, die bis 1976 ausschließlich den damaligen Ämtern und Direktionen mit deren Sozialbetreuungskräften oblegen hatte, nach der Übergangsszeit von 1976 bis 1998 beendet, die Seniorenbeiräte arbeiten seither nur noch mit Ruheständlern und sind der Betreuungswerk-Zentrale in Stuttgart sowie der Regionalstelle in Düsseldorf verantwortlich. Über das Betreuungswerk und die Anpassung dessen „Richtlinien über die Seniorenbetreuung haben übrigens die „Posthorn-Klänge“ in Heft 1/2001 ausführlich berichtet.
Schon im Sommer 1976 setzte sich auch in Münster der Gedanke und in Zusammenarbeit zwischen OPD, Personalrat und Sozialbetreuung der OPD sowie der Bezirksverwaltung Münster des Betreuungswerks die Realisierung eines Mitteilungsblattes für die Senioren der OPD durch, so dass noch im Herbst des erste Heft der „Posthorn-Klänge“, Informationen für die Senioren der OPD Münster“, versehen mit den Grußworten des Präsidenten Dr. Florian und des Personalrats bei der OPD (im Auftrag: Sagemüller), erscheinen konnte. Im Vorwort dieser ersten Ausgabe erläuterten die Verfasser die Motivation und Zielsetzung für diese Informationsschrift, deren Herstellung und Vertrieb die Verwaltung übernahm, die aber inhaltlich von Senioren für Senioren gestaltet werden sollte. Als „Herausgeber: Gemeinschaft Ruheständler/OPD Münster (Westf), Hohenzollernring 56, 4400 Münster“ wurden seitens der Senioren die Damen und Herren Dahlkötter, Bücker, Busch, Gorschlüter, Heik und Kirchhoff und als Verwaltungsvertreter Frau Erichson (Sozialbetreuerin der OPD), Frau Frye (Bezirksbeamtin für Sozialbetreuung), Frau Rottmann (Vors. des Betreuungswerks der DBP, Bezirk Münster) und Herr Sagemüller (Personalrat der OPD) benannt.
Der langjährige Sprecher des Seniorenbeirats (und Leiter der „Aktiv-Gruppe Wandern“) Heinz Busch hat in der Ausgabe Oktober 1986 unter dem Titel „10 Jahre Posthorn-Klänge“ die verdienstvolle Mitarbeit der ersten aktiven OPD-Beamtinnen Lucie Bücker, Ursula Grote (geb. Erichson), Ingeborg Frye und ab 1.1.1986 Johanna Buddenbohm eindrucksvoll geschildert und gewürdigt: „Ohne die drei Damen gäbe es heute noch keine „Posthorn-Klänge“! – Dies galt ebenfalls für die Gruppenleiter und Mitglieder der von Anfang an bestehenden Aktivgruppen für ihre Werbungs-, Planungs und Gruppenarbeit. Die Wandergruppe und die Radwandergruppe wurden im 2. Halbjahr 1978 durch eine Keglergruppe verstärkt und seit Oktober 1979 bestand auch eine Seniorentanz-Gruppe. Schließlich konnte im April-Heft 1993 eine Besucherdienst-Arbeitsgruppe vorgestellt werden, die sich anfangs mit acht Personen um unsere älteren und erkrankten Kolleginnen und Kollegen sowie deren Angehörige kümmern sollten. Ansprechpartner waren (bis 1998) immer auch noch die Sozialbetreuerinnen. Seit 2001 gibt es auch eine Senioren-Aktivgruppe „Computer und Internet“, die inzwischen regen Zuspruch bei jungen und alten Senioren findet.
Übrigens bereits im Oktober 1981 erhielt die Senioren-Sportabteilung des Postsportvereins Münster erstmals in den „Posthorn-Klängen“ eine Extraseite für den Wanderplan ihrer Senioren-Wandergruppe (April 1982: Wanderplan und Spielgruppe, später: Abteilung Seniorensport). Ab Heft 2/1995 nannte sich der PSpV dann „Telekom-Post-Sportverein Münster 1930 e.V.“.
Während die ersten Hefte der „Posthorn-Klänge“ zweimal jährlich im April und Oktober eine Auflage von über 300 Exemplaren pro Ausgabe hatten (jeweils über 20 Seiten, häufig aber mehr – bis zu 36 und 57 Seiten), die von der DBP bei der OPD gedruckt und als „Postsache“ versandt wurden, änderten sich nach der Privatisierung die Verhältnisse, als die Unternehmen auch die Seniorenbetreuung allein dem Betreuungswerk überliessen und Porto für den Versnad der Hefte sowie Miete für Büroräume der Seniorenbeiräte erhoben. Seit der Ausgabe 1/2001 können die „Posthorn-Klänge“ nur noch im Standardumfang von 3-4 Blättern, dafür aber viermal pro Jahr, herausgegeben werden, sind von den Seniorenbeiräten druckfertig gemacht, werden zentral in Stuttgart vervielfältigt und von der Redaktion in Münster postgebührenpflichtig versandt. Zur Zeit sind hier viermal jährlich über 600 Exemplare einzuliefern.
Von Anfang an fand das Informationsblatt große Zustimmung bei allen Leserinnen und Lesern. Ob der Name „Posthorn-Klänge“ in den siebziger Jahren bei den älteren Ruheständlern etwaige lange verschüttete Kriegsteilnehmer-Erinnerungen an die „Posthorn-Klänge aus der Heimat -Heimatgrüße an die Berufskameraden des Reichspostdirektionsbezirks Münster (Westf)“ wiederaufleben ließ, die von Weihnachten 1940 bis Juni 1944 (9 Hefte) an alle Postbediensteten als Soldaten oder Feldpostbeamte fern der Heimat von Münster aus als „Feldpost“ versandt worden waren, ist durchaus denkbar, zumal Alfred Gorschlüter schon während des Krieges als Postinspektor damals in der Redaktion mitgearbeitet hatte und jetzt ,1976, auch dem Gründungsteam der neuen „Posthorn-Klänge“ angehörte.
Bis heute stehen die Mitteilungen der Aktivgruppen mit ihren aktuellen Programm-Terminen und -Nachrichten ganz vorn auf den Inhaltsverzeichnissen, gefolgt von Personalnachrichten, Gratulationen zu Geburtstagen und Jubiläen, Todesnachrichten, Änderungen zum Anschriftenverzeichnis (nur bis 1986) sowie verschiedensten Informationen über Veranstaltungen, Reiseangebote, Änderungen und Neuerungen in den Unternehmen oder im Betreuungswerk. Die Neugliederungen und mehrfachen Veränderungen in der Orts- und Regionalebene der privatisierten Untenehmen erschwerten die Redaktionsarbeit für die „Posthorn-Klänge“ zunehmend und beeinflußten mitunter die Richtigkeit und Vollständigkeit der Personalnachrichten.
Die von 1991bis 2001 abgedruckten Beiträge „OPD-Geschicht(n) – Erinnern Sie sich?“ bzw. 2000 und 2001:“ Post- und Telekomgeschichte“ hatten zwar für viele Leserinnen und Leser der „Posthorn-Klänge“ einen hohen Erinnerungswert, fielen aber, wie schon die Postgeschichtsblätter für den OPD-Bezirk Münster 1994 als Privatisierungsfolgen dem Kostenaufwand bzw. der Papierzuteilung zum Opfer.
Gleichwohl dürfen sich die münsterschen OPD- sowie Post- und Telekom-Direktions-Senioren glücklich schätzen, seit 30 Jahren mit diesem Informationsblatt interessant und umfassend betreut zu werden, und zwar von einem Seniorenbeirat, dessen ehrenamtliche Mitglieder in allen Jahren hervorragende Gruppen- und Öffentlichkeitsarbeit geleistet haben. Das hat auch schon das Betreuungswerk der DBP 1994 anerkannt, als das Redaktionsteam der „Posthorn-Klänge“ Münster am bundesweiten Wettbewerb „Informationsblätter der Seniorenbeiräte“ mit Auszeichnung teilgenommen hatte. Verantwortlicher Redakteur war damals (bis Heft 1/1996) Willi Steinhoff, dessen Nachfolger bis Ende 1999 Georg Kerzel war und ab 1/2000 Heinrich Meihöfer ist, der mit Lisa Graupmann und Karl Grewe das heutige Redaktionsteam bildet. Ihnen sowie den früheren Sprechern des Seniorenbeirats Heinz Busch und Helmut Steinhorst (bis April 1994) und seitdem der Sprecherin Martha Rottmann, aber auch allen Aktivgruppen-Leitern, Besuchsdienst- und übrigen Mitgliedern möchten wir aus Anlaß des Jubiläums für ihre z.T. jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit danken und ihnen allen, wie auch allen Leserinnen und Lesern, wünschen: „Bleiben Sie den Posthorn-Klängen treu!“
Grußwort des ehemaligen Präsidenten der Oberpostdirektion Münster,
Dr. Florian

Liebe Seniorinnen und Senioren der ehemaligen Deutschen Bundespost in Münster!
Als die „Posthornklänge“ vor 30 Jahren zum ersten Mal erschienen, habe ich das sehr begrüßt und dem Blatt als Präsident der Oberpostdirektion Münster einen guten Start gewünscht. Mein Wunsch ist erfüllt worden: Zu allen Zeiten sind die „Posthornklänge“ sorgfältig vorbereitet und von den Ruheständlern gerne aufgenommen worden. Auch ich habe sie regelmäßig gelesen und viel Freude dabei gehabt.
Bemerkenswert ist, dass dieses Mitteilungsblatt die tief greifenden Veränderungen, die in den vergangenen Jahren im Bereich des Post- und Fernmeldewesens zeitbedingt vorgenommen wurden, gut überstanden haben und unseren „Ehemaligen“ nach wie vor als informativer Ratgeber zur Verfügung steht. Das kommt aber nicht von selbst. Eine engagierte Gruppe von Kolleginnen und Kollegen ist darum bemüht, Verbindungen zwischen unseren Ruheständlern zu schaffen und zu erhalten, ein vielfältiges Programm von Gemeinsamkeiten zur Verfügung zu stellen und schließlich hin und wieder etwas vom Klang unserer guten alten Post mit diesem Mitteilungsblatt ins Land tönen zu lassen.
Leider wird der Kreis der Interessenten immer kleiner, aber umso wichtiger ist es, auch künftig für Kontakte zu sorgen. In diesem Sinne mögen die „Posthornklänge“ noch lange ihre gute Aufgabe erfüllen und wir Ruheständler sollten den Kolleginnen und Kollegen, die sich um uns bemühen, ein herzliches Dankeswort sagen.
Grußwort des ehemaligen Personalrats der Oberpostdirektion Münster

Wie die Zeit vergeht!
Seit 30 Jahren gibt es nun schon die Seniorenzeitung „Posthornklänge“ – inzwischen als „Informationsblatt des Seniorenbeirats der früheren Direktionen Postdienst und Telekom Münster“.
Ich war überrascht, als ich angesprochen wurde, zum Jubiläum der Zeitung etwas aus der Gründerzeit zu berichten – überrascht, wie schnell die 30 Jahre vergangen sind. Das mag auch daran liegen, dass Ruheständler bekanntlich „überhaupt keine Zeit haben“ – (man fragt sich, wie die das damals alle geschafft haben). Gern erinnere ich mich daran, als wir mit den Senioren und den Nochaktiven damals darüber nachgedacht und diskutiert haben, wie man denn den Zusammenhalt der „Postfamilie“ fördern kann, wenn man sich doch jetzt nicht mehr im Dienst trifft. Und wie kann man noch etwas darüber erfahren, wie es denn dort weitergeht. Einigkeit herrschte darin, dass wir ein Papier erstellen wollten, welches dann nach Beratung auf den Namen „Posthorn-Klänge“ getauft wurde.
Interessant waren die Gespräche immer dann, wenn die „erfahrenen“ Senioren konkret erreichen wollten, dass sie wohl mitarbeiten werden, dass aber bitteschön die organisatorischen Dinge, wie Zusammenstellung der Zeitung, Terminüberwachung, Herstellung und Versand und, und, und, seitens der Verwaltung zu geschehen habe – und wer war die Verwaltung? Ein solches Aufgabenfeld tauchte in keiner Arbeitsplatzbeschreibung auf, also waren es eben die „Nochaktiven“ und hier hatte man konkret die Sozialbetreuung und natürlich den Personalrat im Auge – „das können die doch wohl tun, oder?“
Es kann sein, wenn ich damals schon Ruheständler gewesen wäre, hätte ich vielleicht auch so argumentiert. In der Tat gehörte ich aber zu den Gesprächsteilnehmern, die die Senioren überzeugen konnten, diese Zeitung von Senioren für Senioren in Eigenregie herauszubringen.
Heute betrachtet war das richtig, denn bei dem derzeitigen Engagement der Verwaltung für Senioren, gäbe es die Zeitung sicherlich nicht mehr. Grund genug, den Kollegen und Kolleginnen ganz herzlich zu danken dafür, dass sie sich verantwortlich fühlen, uns Senioren in regelmäßigen Abständen mit Informationen zu versorgen und um somit die Erinnerungen an die aus meiner Sicht noch schöne Zeit von damals wach zuhalten.
Ich wünsche den Damen und Herren persönlich Gesundheit und noch viele Jahre Wirken für
die „Posthorn- Klänge“
Ihr

Ein Beitrag von Johanna Buddenbohm, die als Sozialbetreuerin bei der OPD den Seniorenbeirat unterstützt und später selbst in diesem Gremium mitgewirkt hat.

„Ich habe die Arbeit des Seniorenbeirats als Sozialbetreuerin – glaube ich – seit 1990 begleitet. Ich habe mich sehr gefreut, von Frau Grote einen sehr aktiven Seniorenbeirat zu übernehmen. Der Seniorenbeirat der damaligen Oberpostdirektion zeichnete sich dadurch aus, dass sich auch Mitglieder des höheren Dienstes im Seniorenbeirat betätigten.
Die Sozialbetreuung war lange Zeit federführend in der Seniorenbetreuung. Ich habe in meiner Anfangszeit nicht nur Ausflüge organisiert sondern sie auch begleitet. Ich hielt das auch für notwendig, um in bestimmten Fällen Hilfe leisten zu können. Mit zunehmender Privatisierung des Unternehmens Deutsche Bundespost wurde der Sozialbetreuung untersagt, sich so intensiv in der Seniorenbetreuung zu engagieren. Auch die frühere Aufgabe der Sozialbetreuung sich um die Pensionäre zu kümmern, wurde der Sozialbetreuung abgesprochen. Erfreulicherweise fanden sich im Seniorenbeirat viele Mitglieder, die die Besuche bei Kranken und Alleinlebenden übernommen haben.
Kommunikationsmittel waren und sind die POSTHORNKLÄNGE, mit der alle Senioren und Angehörige von verstorbenen Aktiven und Ruheständlern über die Aktivitäten und des Seniorenbeirats und wichtige Neuerungen und Ansprechpartner informiert werden. Es hat mir sehr leid getan, dass auch die POSTHORNKLÄNGE Sparmaßnahmen hinnehmen mussten.Meine Mutter und ich freuen uns jedes Mal bei Erhalt der POSTHORNKLÄNGE über die noch immer bestehenden Aktivitätsgruppen und anderen Informationen. Ich versuche dann, meine 95-jährige Mutter noch gedanklich auf die Wanderungen und Radtouren zu schicken, die sie seinerzeit mitgemacht hat.
In Verbundenheit – mit herzlichen Grüßen
Eure/Ihre Johanna Buddenbohm, Hamburg“

Grußwort des Betreungswerks Post Postbank Telekom
Regionalstelle Düsseldorf
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Seniorinnen und Senioren,
das Informationsblatt des Seniorenbeirats der ehemaligen Direktion Münster, „Posthorn-Klänge“, feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Durch dieses Medium wurden Sie bisher und sicher auch in der Zukunft umfassend über wichtige Neuigkeiten, aber auch über das Veranstaltungsangebot des Seniorenbeirats informiert. Wie Sie wissen, werden die Veranstaltungen ehrenamtlich organisiert. Deshalb ist es für mich ein besonderes Anliegen und ganz sicher auch in ihrem Sinne, den Kolleginnen und Kollegen des Beirats Danke zu sagen für eine lange Zeit ehrenamtlichen Engagements. Denn ohne diese Bereitschaft zu freiwilliger Mitarbeit würde es die zahlreichen Aktivitäten, wie den Besuchsdienst, die Tagesfahrten und Reisen, aber auch die Zusammenkünfte und Neigungsgruppen, nicht geben.
Die Veranstaltungen der unter dem Dach des Betreuungswerks organisierten Seniorenbeiräte zeigen mir erfreulicherweise immer wieder, wie stark doch der Zusammenhalt der „Ehemaligen“ immer noch ist. Dies freut mich ganz besonders vor dem Hintergrund des leider in den Postnachfolgeunternehmen (PNU) allgemein schwindenden Zusammengehörigkeitsgefühls. So firmiert z.B. der gesamte Bereich der Paketbeförderung der Deutschen Post inzwischen unter der Bezeichnung DHL. Aber auch bei der Deutschen Telekom ist die Bildung von Tochterunternehmen für viele Teilbereiche weit vorangeschritten. Schon daran mögen sie erkennen, dass es die „große Postfamilie“ der früheren Jahre in der Zukunft kaum noch geben wird.
Trotzdem werden wir weiterhin alles daransetzen, die Seniorenarbeit im Bereich der PNU nach Kräften zu unterstützen.Die finanzielle Förderung durch die Deutsche Post und die Deutsche Telekom ist auf jeden Fall für weitere 5 Jahre gesichert. Und Sie alle, liebe Seniorinnen und Senioren, werden hoffentlich noch lange mit Interesse die Angebote aus den „Posthorn-Klängen“ in Anspruch nehmen.
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall auch für die Zukunft viel Freude im Kreise der „Ehemaligen“.