Schrift zum 40jährigen Bestehen

40 Jahre Posthorn-Klänge
1976 bis 2016

Bereits in den siebziger Jahren wurden von einigen Ämtern der DBP Betreuungsmaßnahmen für ehemalige Mitarbeiter, deren Angehörige oder Hinterbliebene durchgeführt. Das BPM hat damals diese Eigeninitiative begrüßt und sich zur Aufgabe gemacht „die Maßnahmen der Altenbetreuung noch mehr zu fördern.“ Zu diesem Zweck wurden 1976 u.a. bei den Ämtern und OPDn örtliche Gremien gegründet, die Seniorenbeiräte. Ihre Aufgabe sollte u.a darin bestehen, mit einem Informationsblatt die Verbindung zwischen den „Aktiven“ und „Ehemaligen“ und untereinander aufrecht zu erhalten.
Auch bei der OPD Münster konnte ein Mitteilungsblatt für die Senioren der OPD realisiert werden, so dass schon im Herbst 1976 des erste Heft der „Posthorn-Klänge, Informationen für die Senioren der OPD Münster“, erscheinen konnte. An dieser Stelle wollen wir aber auch daran erinnern, dass die Posthorn-Klänge in der heutigen Erscheinungsweise bereits zwei Vorläufer mit diesem Titel hatte, nämlich die „Posthorn-Klänge des Münsterschen Postillions von 1648“ und die „Posthorn-Klänge aus der Heimat – Heimatgrüße an die Berufskameraden des Reichspostdirektinsbezirks Münster (Westf) aus den Kriegsjahren 1940/41“.
Im Vorwort dieser ersten Ausgabe erläuterten die Verfasser die Motivation und Zielsetzung für diese Informationsschrift, die „von Senioren für Senioren“ gestaltet werden sollte. Von Anfang an fand das Informationsblatt große Zustimmung bei allen Leserinnen und Lesern.
Bis heute bestimmen die Mitteilungen der Aktivgruppen mit ihren aktuellen Programm-Terminen und -Nachrichten in erster Linie den Inhalt der Posthorn-Klänge, gefolgt von Personalnachrichten, Gratulationen zu Geburtstagen und Jubiläen, Todesnachrichten, sowie verschiedensten Informationen über Veranstaltungen, Reiseangebote, Änderungen und Neuerungen in den Unternehmen oder im Betreuungswerk. Die Neugliederungen und mehrfachen Veränderungen in der Orts- und Regionalebene der privatisierten Untenehmen erschwerten die Redaktionsarbeit für die „Posthorn-Klänge“ zunehmend und beeinflussten mitunter auch die Redaktionsarbeit. In der Folge mußte das äußere Erscheinungsbild der Zeitschrift mehrfach geändert werden; finanzielle Gründe führten zu einer Reduzierung der Ausgabetermine.
Gleichwohl dürfen sich die Seniorinnen und Senioren der früheren Oberpostdirektion und der nachfolgenden Direktionen Post und Telekom in Münster darüber freuen, seit 40 Jahren mit diesem Informationsblatt interessant und umfassend betreut zu werden, und zwar von einem Seniorenbeirat, dessen ehrenamtliche Mitglieder in allen Jahren hervorragende Gruppen- und Öffentlichkeitsarbeit geleistet haben. Das hat auch schon das Betreuungswerk der DBP 1994 anerkannt, als das Redaktionsteam der „Posthorn-Klänge“ Münster am bundesweiten Wettbewerb „Informationsblätter der Seniorenbeiräte“ mit Auszeichnung teilgenommen hatte. Verantwortlicher Redakteur war damals Willi Steinhoff. Seit Anfang 2000 bildeten Heinrich Meihöfer mit Lisa Graupmann (beide bis zu ihrem Ausscheiden) und Karl Grewe, das heutige Redaktionsteam, dem 2009 Udo Heitmann beitrat. An dieser Stelle sei ihnen, aber auch allen Aktivgruppen-Leitern, Besuchsdienst- und übrigen Mitgliedern aus Anlass des 40 jährigen Jubiläums für ihre zumTeil jahrzehntelange erfolgreiche Arbeit gedankt.
Die Verfasser der ersten Ausgabe der Posthorn-Klänge wollten eine Informationsschrift für „Senioren von Senioren“ schaffen. Die Redaktion würde es begrüßen, wenn sich noch mehr Seniorinnen und Senioren an der Zeitschrift aktiv beteiligen würden, damit der einstmals gehegte Wunsch erfüllt werden könnte.