Mettingen

Im Ort der Kiepenkerle

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Mettingen

Unsere diesjährige Halbtagesfahrt führte uns nach Mettingen, dem Heimatort der Tüötten.

Die Attraktivität des Zieles war so groß, dass der Reisebus mit 50 Sitzplätzen nicht ausreichte und ein zusätzlicher Kleinbus eingesetzt werden musste. In Mettingen angekommen, wurden wir wegen der großen Teilnehmerzahl in zwei Gruppen von sachkundigen Museumsführerinnen durch das vom Heimatverein Mettingen eingerichtete Tüöttenmuseum geleitet. Hier konnten wir durch Wandgemälde, Zeichnungen und Hinterglasbilder einen Einblick in das Leben der Tüötten und ihrer Familien von einfachen Wanderhändlern bis  Großhandelskaufleuten gewinnen. Anschließend ergab sich bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit zu einem gemütlichen Zusammensein. Aber die Fahrt hatte noch einen weiteren Höhepunkt. Das Mettinger Postmuseum und eine Sektmanufaktur. Während es für jeden Teilnehmer in der Sektmanufaktur neben einem Vortrag über Herstellung von Sekt ein Glas Sekt gratis gab, war doch der Besuch des Postmuseums für viele der Teilnehmer ein absoluter Höhepunkt. Da der Begründer des Museums, Herr Klemens Berkemeyer, persönlich anwesend war, konnte er die Erläuterungen zu seiner umfangreichen Sammlung selbst vornehmen. Bei den Exponaten handelt es sich nicht nur um Dokumente des Postwesens ab 1664 bis in die heutige Zeit, sondern auch um historische technische Einrichtungen des Fernmeldewesens, die bei heutiger Betrachtung oft nur noch ein Schmunzeln hervorrufen. Trotz des engen Zeitrahmens gelang es den Organisatoren, die Teilnehmer kurz nach 19:00 Uhr wieder am Ausgangspunkt der Fahrt abzusetzen.

Udo Heitmann