Oelde und Stromberg

 Oelde und Stromberg

Die Halbtagesfahrt 2011 der Senioren der ehemaligen Direktionen Post und Telekom Münster sowie des ehemaligen Fernmeldeamts Münster führte diesmal durch das östliche Münsterland mit dem Fahrtziel „Pott’s-Brauerei“ in der Nähe des ehemaligen Gartenschaugeländes in Oelde. Hier wurden wir von einem Braumeister empfangen, der uns zuerst in die automatische Flaschenwasch- und Bierabfüllanlage führte. Dort erwartete uns eine verwirrend anmutende Anordnung von Förderbändern, Automaten und großen Behältern aus Edelstahl. Am Anfang drängelten sich leere Flaschen auf den Förderbändern und am Ende arbeitete ein Roboter, der die fertig gefüllten Bierkästen versandfertig stapelte. Den eigentlichen Brauvorgang bis zur Gärung konnten wir nicht verfolgen, da dieser in einem älteren Firmenstandort in der Altstadt Oeldes erfolgt. Die von uns besichtigten Anlagen dienen der Reifung, Abfüllung, Filtration und Versand des Bieres. Anschließend erlebten wir im „Gesaris Brunnenkino“ eine sehr interessante Filmvorführung über das wichtige Lebensmittel Wasser und einen Vortrag über die Firmengeschichte und die sonstigen Produkte des Unternehmens. Neben den sehenswerten modernen Anlagen beheimatet das Firmengebäude das „Georg-Lechner-Biermuseum“. Es stellt neben Exponaten zur Geschichte des Bierbrauens die weltgrößte Bieretiketten-Sammlung und eine große Anzahl alter Bierflaschen und -krüge aus. Zum Abschluss gab es selbstverständlich das bei Brauereibesichtigungen übliche Freibier.

So gestärkt ging es von Oelde in das nahe Stromberg, wo uns im „Hotel zur Post“ Kaffee und der regional bekannte Stromberger Pflaumenkuchen erwarteten. Nach dem Kaffeetrinken konnten wir noch einen kurzen Spaziergang zur Stromberger Burg unternehmen. Neben den gut erhaltenen und restaurierten mittelalterlichen Gebäuden wie Kreuzkirche, Paulustor, Mallinckrodthaus und Burgbrunnen überrascht der weite Blick vom steil abfallenden Höhenrücken in die sich südlich ausbreitende Ebene. Obwohl auch hier noch vieles zu entdecken gewesen wäre, musste die Rückfahrt angetreten werden, um gegen 19:00 Uhr wieder in Münster anzukommen.

U.H.