Bergbaumuseum Ibbenbüren

Rückschau

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Bergwerk Ibbenbüren

Unsere Halbtagesfahrt führte in diesem Jahr 39 Seniorinnen und Senioren bei relativ gutem Wetter nach Ibbenbüren zum Werksmuseum der Ruhrkohle AG.

Durch zwei ortskundige Führer erfuhren wir, dass der Steinkohlenbergbau in Ibbenbüren eine lange Tradition hat. Erste Berichte über den Einsatz Ibbenbürener Kohle reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück.

Das Bergbaumuseum hält zahlreiche Zeugnisse bergbaulicher Aktivität – vorwiegend vom 18. bis 20. Jahrhundert als Ausstellungsstücke bereit. Bergbaumaschinen und Arbeitsgeräte, Strecken- und Strebausbau sowie Text- und Bilddokumente aus dem Leben der Bergleute stehen dabei im Vordergrund. Alte Grubenpläne informieren über die Anfänge des Unter-Tage-Betriebes.

Gezähe und Geleucht der frühen Bergleute lassen die mühevolle Arbeit vor Ort spürbar werden. Alte Bergbaumaschinen verbreiten die Atmosphäre des beginnenden Industriezeitalters. Der Weg vom Urmodell des Kohlenhobels bis zum heute verwendeten, leistungsstarken Gleithobel ging über viele Stationen. Einige davon sind sichtbar gemacht und markieren eine Ibbenbürener Erfolgsgeschichte. Eng damit verbunden ist die vorgestellte Entwicklung des Schildausbaus von den Anfängen bis zum aktuellen High-Tech-Gerät.

Mineralien und Fossilien ergänzen das Bild. Anthrazitnusskohlen und nostalgische Zieröfen informieren über Heizgewohnheiten unserer Vorfahren. Die Malerei hat im Bergbau immer neue Motive gefunden. Bilder aus dem bergmännischen Leben finden sich hier in reicher Auswahl.

Die gut zweistündige Führung fand ihren Abschluss mit der Vorführung eines Videos, welches den Livebetrieb unter Tage eindrucksvoll vermittelte.
Es schloss sich eine Weiterfahrt zum Obst- und Gemüsehof Löbke an. Dort gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen. Interessierte hatten Gelegenheit, Produkte aus der Landwirtschaft im Hofladen zu erwerben, bevor die Rückfahrt angetreten wurde, die gegen 18:30 Uhr mit der Ankunft in Münster endete.

J. Schepmann