Prälatenweg

Von Kloster zu Kloster

wegweiser3Durch Feld und Wald auf schönen, autofreien Radwegen und verschlungenen Pättkes, auf denen vor Zeiten schon Mönche, Nonnen und Wallfahrer gewandert sein mögen, führt der Prälatenweg im östlichen Westfalen von Kloster zu Kloster. Hier wollten wir einmal radeln und trafen uns deshalb am 15. Juli 2015 am Bahnhof in Clarholz, dem vereinbarten Startplatz, wo die „Autofahrer“ ihre Radtour begannen. Die „Zugfahrer“ hingegen mußten eine unfreiwillige Weiterfahrt mit dem „Warendorfer“ bis zum Bahnhof Herzebrock in Kauf nehmen. Die gesamte zwölfköpfige Gruppe traf hier zusammen und konnte jetzt ihren gesteckten Zielen entgegen radeln.

herzebrock3Die Klosteranlage Herzebrock war unser erster Stopp. Das Kloster, gegründet 860, ist eines der ältesten Klöster Westfalens. Die noch vorhandenen Klostergebäude erstanden in einer Umbauphase um 1800. Sehenswert ist der Klostergarten, der im Jahre 2005 restauriert und umgestaltet wurde.

 

 

marienfeld3Weiter ging es zur Klosteranlage Marienfeld, dass bis zu seiner Auflösung im Jahre 1803 eines der bedeutendsten Klöster Westfalens war und dessen geistiger Einfluss den westfälischen Raum weit bis in den Ostseeraum hinein überstrahlte. Sehenswert ist das barocke Abteigebäude und die barocke Ausstattung der Kirche mit Hochaltar, Kanzel und Orgelprospekt sowie den reich verzierten Chorschranken und den Apostelskulpturen.

Mittagspause in Marienfeld und kurzer Besuch der Klosterkirche. Weiterfahrt nach Clarholz, dem Startpunkt unserer Tour.

clarholz3Das Kloster Clarholz wurde 1133 als Prämonstratenserkloster gegründet. Heute ist noch ein Teil der alten Kosterkirche, die als Pfarrkirche dient, erhalten. Die nach dem 30jährigen Krieg erstandene lang gestreckte Propstei mit dem prachtvollen Treppenaufgang ist heute das prägende bauliche Zeugnis aus der Klosterzeit.

 

clarholz4Mit der Einkehr in einem Café mit Blick auf Kirche und lindenbestanden Kirchplatz endete unsere Radtour nach ca. 4o km.